freitag

25.05.2018, 19.30

Wasserspuren - Musik trifft auf Naturfotografie

Wasserspuren

Musik trifft auf Naturfotografie

„Wasserspuren“ ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Element Wasser: Die Musik- und Bewegungskünstlerinnen lassen zusammen mit einem Fotografen und einem Medienkünstler Musik, Bild und Bewegung zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen.

Energiegeladen, verspielt, anschmiegsam, landschaftsformend, freiheitsliebend, zerstörerisch und lebensspendend:
Wasser – in seinen unterschiedlichsten Erscheinungsformen fotografisch festgehalten – transportiert in seiner Kraft und Formenvielfalt musikalische und bewegende Weiten und Tiefen.
Die fünf Musikerinnen entführen das Publikum mit ihren bewegenden Körpern, ihren Stimmen, Bratsche, Cello, Querflöte, Klarinette, Akkordeon, Perkussion und in eine meditative, groovig-verspielte, alsbald archaisch-geräuschhafte Bildklangwelt. Die Musik verschmilzt mit den Fotografien von Martin Stünzi, die der Medienkünstler Tobias Herzog in den Raum projiziert. Ein Erlebnis für Auge, Ohr, Geist und Herz.

Mit Meret Böhmer, Ursina Bösch, Rahel Klipstein, Thirza Möschinger und Iris Schnurrenberger

www.kollektiv-lichtspur.ch
www.naturfotografie-stuenzi.ch

Türöffnung | Bar: ab 19.15 Uhr
Eintritt: 25.- | 20.- (mit Legi)

donnerstag

31.05.2018, 20.00

as a matter of sound - Uraufführungen von Anda Kryeziu und Lukas Stamm
as a matter of sound - Uraufführungen von Anda Kryeziu und Lukas Stamm
as a matter of sound - Uraufführungen von Anda Kryeziu und Lukas Stamm

as a matter of sound

Uraufführungen von Anda Kryeziu und Lukas Stamm

Zwei neue Kompositionen von Anda Kryeziu und Lukas Stamm werden uraufgeführt, doch nicht in einem klassischen Konzert, vielmehr wird das ganze Programm des Abends von den beiden Komponisten gestaltet.

Durch elektronische Klänge, Licht und szenische Anweisungen entsteht eine Konzert-Installation, in welche die Uraufführungen der Ensemblestücke eingebettet werden.

ensemble für neue musik zürich:
Hans-Peter Frehner, Flöte | Manfred Spitaler, Klarinette | Philipp Meier, Klavier | Lorenz Haas, Schlagzeug | Sebastian Hoffmann, Elektronik, Perkussion | Annina Wöhrle, Violine | Nicola Romanò, Violoncello | Justin Robinson und Jan Gubser, Klangregie | Jürg Henneberger, Leitung

Türöffnung | Bar: ab 19.30 Uhr
Eintritt: 25.- | 20.- (mit Legi) | Jugendliche frei

dienstag

05.06.2018, 19.00

La Buena Vida - Das gute Leben - Preisgekrönter Film von Jens Schanze

La Buena Vida - Das gute Leben

Preisgekrönter Film von Jens Schanze

Ein kolumbianisches Dorf am Rande der grössten Kohlemine der Welt muss umsiedeln. Filmpräsentation mit Einführung durch Stephan Suhner, Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien


www.dasguteleben-film.de

Türöffnung | Bar: ab 18.30 Uhr
Eintritt frei | Kollekte

freitag

08.06.2018, 19.00

Verlorenes Paradies - Erfahrungsbericht und Hilfestellungen zu Flucht und Trauma

Verlorenes Paradies

Erfahrungsbericht und Hilfestellungen zu Flucht und Trauma

Im Rahmen der Kampagne „Die Stimme meiner Verletzungen“ lädt Médecins Sans Frontières/Ärzte ohne Grenzen (MSF) zusammen mit dem Schweizerischen Roten Kreuz Schaffhausen zur Veranstaltung „Verlorenes Paradies“.

Nach dem Kurzfilm „Lost Paradise“ des afghanischen Regisseurs Mortaza Shahed, erzählt Monika Gattinger-Holböck von der Zusammenarbeit mit traumatisierten Menschen. Die Psychologin und Psychotherapeutin war bereits mehrmals mit MSF im Einsatz und ist vor kurzem aus Griechenland zurückgekehrt.

Dr. Carola Smolenski, Leiterin des Fachbereichs Therapie und Beratung des Ambulatoriums für Fol- ter- und Kriegsopfer SRK, wird anschliessend über Ursachen von Flucht und Trauma sprechen sowie Hilfestellungen im Umgang mit betroffenen Flüchtenden geben.

Türöffnung | Bar: ab 18.30 Uhr

Veranstalter: SRK / MSF ohne Reservation

sonntag

01.07.2018, 19.00

Heartbeat - zeitgenössisches Tanzprojekt - Das schönste Geräusch ist dein Herzschlag

Heartbeat - zeitgenössisches Tanzprojekt

Das schönste Geräusch ist dein Herzschlag

Choreografin und Bühnentänzerin Nicole Soltermann zeigt mit ihrer Tanzcompany "Deep Emotiones" die 10. Tanzproduktion. Mit dabei sind wieder Tänzerinnen und Tänzer des Dance Stop Centers Schaffhausen.

Seit jeher gilt das Herz als Sitz unserer Gefühle. Neueste Forschungsergebnisse bestätigen nun „altes“ Wissen: Unserem Herzen wohnt eine Intelligenz inne, aus der wir ungeahnte Kräfte schöpfen können. Wir sind keine rationalen Wesen mit Emotionen, sondern wir sind emotionale Wesen mit Gedanken. Denn jeden Tag bestimmen Emotionen unser Leben. Positiv wie negativ: Wir haben etwas auf dem Herzen, können jemanden ins Herz schließen, mit ihm ein Herz und eine Seele sein oder jemanden das Herz brechen.

Das Herz gilt schon seit der Antike als Sitz der Seele und der Gefühle, dies macht sich auch heute noch in unserem Sprachgebrauch bemerkbar. Kein anderes menschliches Organ hat für uns eine derart komplexe Bedeutung, die über die körperliche Funktion weit hinausgeht. Für Aristoteles war die Sache klar: Die Seele sitzt im Herzen. Zwar gab es schon im antiken Griechenland Denker, die das Gehirn für Wahrnehmung, Denken und Empfindungen verantwortlich machten, aber der berühmte Philosoph, hielt daran fest: Das Herz ist für ihn das Seelenorgan.

Heute weiß man, dass Gefühle und Gedanken im Gehirn entstehen. Dennoch gibt es eine Verbindung der Emotionen zum Herzen, denn die Gefühle sind selbstverständlich keine reine Kopfsache, sondern führen direkt zu messbaren körperlichen Reaktionen: Wir können unser Herz spüren und seine Reaktion ist eng mit Gefühlszuständen verknüpft – haben wir Angst, schlägt das Herz schneller, bis hin zum Herzrasen. Erschrecken wir uns, bleibt das Herz stehen – wenn auch nur sehr kurz. Wer einmal verliebt war, weiß, dass dieses wunderbare Gefühl den Herzschlag beeinflusst und zum Herzklopfen führt. Unser Herz ist kein Metronom, denn der zeitliche Abstand zwischen zwei Herzschlägen ist nie gleich.

Das neue Stück von Nicole Soltermann zeigt auf, welche verschiedenen Gefühle im Herzen entstehen können. Der Herzschlag ist der Puls des Lebens. Mal hüpft er vor Freude, mal rast er aus Angst oder bei Stress und er beruhigt sich im Schlaf oder beim Entspannen. Nicole Soltermann führt das Publikum in einzelnen Szenen durch verschiedene Herzschläge. Das Publikum soll die Herzschläge spüren und ins Innere des Herzens eintauchen.

Deep Emotions feiert im Jahr 2018 das 10-jährige Jubiläum. Zusammen mit der Gastchoreografin Stefanie Fischer will Nicole Soltermann ein besonderes Stück auf die Bühne bringen. Stefanie Fischer tanzt seit einigen Jahren am Theater in St. Gallen. Im Jahr 2014/2015 hat sie bei Deep Emotions als Tänzerin auf der Bühne gestanden. Seither besteht eine enge Freundschaft zwischen ihr und Nicole Soltermann. Nun wollen sie in Zusammenarbeit mit 4 Tänzerinnen, 2 Luftakrobatinnen und einer Schauspielerin das neue Stück in einem sich fortlaufenden Prozess erarbeiten und weiterentwickeln. In den Szenen werden tänzerisch und tanzakrobatisch die Herzschläge unseres Lebens dargestellt. Das Coaching und die professionelle Visionierung (Dramaturgie) ist mit der Co-Choreografin mehr als gewährleistet.

Nicole Soltermann setzt sich weiterhin aktiv für die Nachwuchsförderung ein. Aus diesem Grund werden auch im Jubiläumsjahr ausgewählte Schüler und Schülerinnen des Dance Stop Centers Schaffhausen in diese Produktion integriert.

Nicole Soltermann, Choreografie, Herrenschwanden | Stefanie Fischer, Gastchoreografin | Marina Utiger, Moosseedorf | Evelyn Roth, Schaffhausen | Sarah Schoch, Basel | Rahel Merz, Aarau | Milla Rosanski, Basel/München | Nicole Sprecher und Stephanie Feller, beide Zürich | ambitionierte Tänzerinnen und Tänzer aus dem dance stop center Schaffhausen

Türöffnung | Bar: ab 18.30 Uhr
Eintritt: 30.- | 20.- (Jugendliche, Studenten) | 10.- (Schüler/Kinder)