samstag

17.08.2019, 20.00

SELMA in Sehnsucht eingehüllt - Eine musikalische Rezitation lyrischer Werke von Selma Meerbaum-Eisinger

SELMA in Sehnsucht eingehüllt

Eine musikalische Rezitation lyrischer Werke von Selma Meerbaum-Eisinger

Silas Bürgi (Bariton) singt die vertonten Gedichte von Selma Meerbaum-Eisinger in Begleitung der Cellistin Gunta Abele und des Pianisten Giovanni Fornasini.

Gedichte mit abenteuerlicher Vergangenheit:
Der Sänger Silas Bürgi (Bariton) singt die vertonten Gedichte von Selma Meerbaum-Eisinger in Begleitung der Cellistin Gunta Abele und des Pianisten Giovanni Fornasini. Es sind Gedichte voller Sehnsucht und Liebe, welche die junge jüdische Dichterin Selma Meerbaum-Eisinger (1924–1942) zu Beginn des Zweiten Weltkriegs schrieb.
Mit 18 Jahren verstarb sie in einem Arbeitslager an Fleckfieber. 57 ihrer Gedichte konnten gerettet werden. Sie sind in einem Album erhalten geblieben, das über abenteuerliche Wege mit ihrer Freundin nach Israel kam und 1976 erstmals veröffentlicht wurde.
Die Gedichte, welche heute zur Weltliteratur zählen, setzen sich mit den Hoffnungen einer jungen Frau, mit der Liebe und den Jahreszeiten auseinander. Sie werden als impressionistische Liebes- und Naturlyrik bezeichnet. Die bekannte Dichterin Hilde Domin gestand einmal; die Gedichte Selma Meerbaums, die «so rein, so schön, so hell und so bedroht seien», «weinend vor Aufregung» gelesen zu haben.
In den Jahren 2002–2005 wurden 12 dieser Texte von David Klein vertont. Arrangiert für das auftretende Ensemble wurden sie 2018 von Raitis Grigalis.

Mit Silas Bürgi, Bariton | Gunta Abele, Cello | Giovanni Fornasini, Klavier

www.silas-buergi.com
www.guntaabele.com

Eintritt Fr. 30.– | 25.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 19.30 Uhr

freitag

6.9.2019, 19.00 (Première)

sonntag

8.9.2019,14.00 (jups)

Theater Sgaramusch: Tätärätätää - Für Menschen ab 5 Jahren.

Theater Sgaramusch: Tätärätätää

Für Menschen ab 5 Jahren.

Die Show beginnt. Los ihr Clowns, zeigt uns was!

Mit Nora Vonder Mühll und Stefan Colombo; Video: Sarah Hugentobler

Die Show beginnt. Los ihr Clowns, zeigt uns was!
Nur: Das ist gar nicht so einfach, wenn man sich nicht mal getraut, das Publikum zu begrüssen. Oder sich in die Haare gerät und danach wieder Frieden machen muss. Keine Zeit für Kindereien, es muss weitergehen!
Hinter dem Vorhang war es paradiesisch. Doch nun sind die Clowns auf der Bühne. Die Anforderungen sind hoch. Können sie alles, was sie müssen? Und müssen sie wirklich alles können, was sie sollen?

Drei Individuen begegnen den Vorstellungen und Ansprüchen der Gesellschaft. Wir sind dabei, wie sie damit umgehen, mitmachen, rebellieren, oder einen eigenen Weg finden. Vorhang auf, Bühne frei!

… Hallo?……. Clowns? ……. Los, raus mit euch! Tätärätätäää!

sgaramusch.ch

Eintritt Fr. 25.– | 15.– Kinder, mit Legi
Türöffnung 15 Minuten vor Beginn

freitag

13.09.2019, 20.30

Simon Chen: Typisch! - Kabarett für Einzelfälle

Simon Chen: Typisch!

Kabarett für Einzelfälle

Alle Ausländer sind kriminell. – Alle Politiker sind Arschlöcher. – Alle Kabarettzuschauer sind Lehrer. – Alle Lehrer sind links. – Und alle weiblichen Formen sind mitgemeint.

Im zweiten Kabarettprogramm von Simon Chen wird tüchtig über den Kamm geschert, ohne aber den Einzelfall und andere Minderheiten zu verschonen. Denn wir alle - ganz generell gesagt - kämpfen auf individuelle Art und Weise mit Pauschalisierungen und Vorurteilen, denken entweder schwarz oder weiss oder stolpern über lästige Graustufen.
Wer schon lange keinen Elternabend mehr erlebt hat oder sich von einem Erfolgscoach erniedrigen lassen möchte, sollte sich diesen Abend gefallen lassen. In einen Topf geworfen werden zudem: Adam&Eva, ein Lokaljournalist und natürlich Sie, die Zuschauerinnen und Zuschauer.
Mit seinem bewährten Sprachwitz, flankiert von einhändigem Glasharfenspiel, nimmt Simon Chen sein Publikum mit auf eine Gratwanderung zwischen Absturzgefahr und Abgrundtiefe. Ohne verallgemeinern zu wollen, kann man getrost sagen: typisch Chen!

www.simonchen.ch
Kurzvideo

Eintritt Fr. 30.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 20.00 Uhr

Veranstalter: Schauwerk Reservieren

samstag

14.09.2019, 20.00

alma anhelosa - Flamenco

alma anhelosa

Flamenco

Das Programm “alma anhelosa“ entführt Sie einen Abend lang in die magische Welt des Flamencos – mit Gitarre, Gesang und Tanz. Die Zürcher Oberländerin Caroline Gfeller wird vom spanischen Sänger Alvaro Ramirez Romero und dem Gitarristen Diego Rocha begleitet.

Seit über 25 Jahre praktiziert Caroline Gfeller die Flamencokunst, die sie von Anfang an mit Leidenschaft erfüllt hat. Seit 2012 gibt sie in Pfäffikon ZH, in ihrem eigenen Studio, Unterricht in Flamenco und strebt derzeit den Titel der Profesora de Flamencología im Rahmen eines fundierten und langjährigen Studiums am weltweit einzigen Flamenco-Lehrstuhl in Granada an, der von Mariquilla, einer der größten Tänzerinnen ihrer Zeit, geleitet wird. Dadurch befindet sie sich auch in ständiger Ausbildung bei anderen Flamenco-Größen wie zum Beispiel Juana Amaya, Luis de Luis, Joaquin Ruiz oder Carmen Ledesma. Begleitet werden Caroline Gfeller und Alvaro Ramirez Romero an diesem Abend von Diego Rocha an der Gitarre.

Die Kunst des Flamencos hat seine Wurzeln im spanischen Andalusien, geht jedoch auf die Einflüsse vieler unterschiedlicher Kulturen zurück. So haben ihn zwar maßgeblich die spanische Volksgruppe der Roma, die so genannten gitanos, mitgeprägt, die durch die Gesänge ihr Leid und die Unterdrückung in der andalusischen Gesellschaft zum Ausdruck brachten. Einfluss hatten neben vielen spanischen Künstlern durch die Besiedlung der „Neuen Welt“ jedoch auch südamerikanische Länder wie Kuba oder Argentinien. 2010 wurde der Flamenco zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt und ist mittlweile ein internationales Phänomen, welches auf der ganzen Welt Menschen in seinen Bann zieht und große Künstler auch mit nicht-spanischen Wurzeln hervorbringt.

www.flamenco-caroline.ch

Eintritt Fr. 35.– | 30.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 19.15 Uhr

freitag

20.09.2019, 20.30

sonntag

22.09.2019, 17.00

Cornelia Montani: Klärli und der belgische Pilot - Eine Liebe im 20. Jahrhundert

Cornelia Montani: Klärli und der belgische Pilot

Eine Liebe im 20. Jahrhundert

Eine wahre Geschichte, vor dem Hintergrund der Zwischenkriegsjahre, des 2. Weltkrieges, der Zeit des kalten Krieges, des Mauerfalls und der darauf folgenden grossen Hoffnungen.

Feinfühlig erzählt Clairelise Montani biografischen Roman "Sei lieb mit Klärli" die Lebensgeschichte ihrer Mutter Klärli Jung-Locher. Das Buch enthüllt auch Abgründiges über den heiss geliebten Vater der Autorin, den charmanten, angesehenen Landarzt Dr. Emil Jung aus Cham. Dinge, die wohl niemand, der ihn kannte, für möglich gehalten hätte - genauso wenig wie die geheime Vorgeschichte dieser vorbildlich scheinenden Ehe.
Eine grosse Liebe, eine gemeine Intrige, eine tragische Krankheit, eine mondäne Ehe, die vom Traum zum Albtraum wird, und zuletzt ein Happyend mit exotischem Kolorit: Stoff für einen epischen Roman. Mit einem Unterschied: diese Geschichte ist wahr!
Zu dritt spüren Cornelia Montani, Joe Fenner und Daniel Schneider erzählend, musizierend und spielend dem ereignisreichen Leben einer Innerschweizer Arzt-Frau aus dem letzten Jahrhundert nach. Es ist ein Leben im fragilen Wohlstand, geprägt von Entbehrungen, Enttäuschungen und Intrigen. Auf der anderen Seite stehen die Befreiung aus gesellschaftlichen und privaten Zwängen, eine grosse Lebenslust und ein spätes, fast unglaubliches Liebesglück.
Eine wahre Geschichte, vor dem Hintergrund der Zwischenkriegsjahre, des 2. Weltkrieges, der Zeit des kalten Krieges, des Mauerfalls und der darauf folgenden grossen Hoffnungen.

www.cornelia-montani.ch

Eintritt Fr. 30.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb 30 Min. vor Beginn

Veranstalter: Schauwerk Reservieren

donnerstag

26.09.2019, 20.30

John Stowell - Manfred Junker - Gitarren-Duo (USA/D)

John Stowell - Manfred Junker

Gitarren-Duo (USA/D)

Mit John Stowell und Manfred Junker treffen sich zwei Gitarristen verschiedener Generationen und Backgrounds. Standards und einige eigene Stücke bilden die Grundlage für einen äusserst spannenden Dialog voller Intensität und geschmackvoller Virtuosität!

«Andere Gitarristen würden schon gern wie John Stowell spielen – wenn sie wüssten, wie's geht.» Herb Ellis

Der 1950 in Bedford Village, New York geborene John Stowell blickt auf eine Karriere zurück, die in den frühen 1970er Jahren beginnt und ihn seither als „reisenden Minnesänger“ (travelling minstrel) der Jazzgitarre in oft monatelangen Tourneen durch die ganze Welt reisen lässt.
Eine Aufzählung seiner musikalischen Aktivitäten und Begegnungen ist endlos und unglaublich:
Sein Ende der 70er Jahre gegründetes Duo mit dem Bassisten David Friesen tourt überaus produktiv sieben Jahre lang mit Auftritten in den Vereinigten Staaten, Kanada, Europa und Australien (und spielt auch heute noch Konzerte).
1983 unternimmt John mit David Friesen, dem Flötisten Paul Horn und dessen Sohn Robin (am Schlagzeug) eine historische Tour durch die Sowjetunion, da diese Band als erste US-amerikanische Jazzband seit vierzig Jahren zu öffentlichen Auftritten in der UdSSR eingeladen wird; später kehrt John 1993, 1995 und 1998 für weitere Tourneen nach Russland zurück.

Manfred Junker (*1969) studiert von 1991 bis 1995 an der Jazzschule St.Gallen (CH). Anschliessend erhält er ein Stipendium des renommierten Berklee College of Music und führt sein Studium in Boston weiter. Nach Unterricht bei Lehrern wie Hal Crook, Ed Tomassi, Rick Peckham und Jim Kelly und einem Auftritt bei der Konferenz der "International Association of Jazz Educators" in Atlanta (1996) schliesst er im selben Jahr das Diplom mit "summa cum laude" ab.
Zurück in Deutschland zieht Manfred Junker nach Konstanz, unterrichtet seither in der Schweiz und spielt vor allem mit seinen Bands, aber auch als Sideman regelmässig Konzerte. Stilistisch fusst sein Spiel zunächst im Bop, hat sich aber in den letzten Jahren sehr erweitert - Junkers Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart von Jazz und verwandten Musikstilen haben deutliche Spuren hinterlassen und machen Schubladendenken sinnlos.
Im Duo mit John Stowell zusammen zu spielen ist für ihn eine grosse Ehre und eines der Highlights seines bisherigen Musikerlebens!

www.johnstowell.com

www.manfredjunker.com

Eintritt Fr. 25.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 19.30 Uhr