freitag

14.09.2018, 20.30

Urstimmen: Heidis Keller - A-Cappella-Theater voll sprühendem Witz und honiglich harmonierenden Stimmen

Urstimmen: Heidis Keller

A-Cappella-Theater voll sprühendem Witz und honiglich harmonierenden Stimmen

Rita Bänziger, Daniel Koller, Tiziana Sarro und Balz Aliesch kombinieren Gesang und Schauspiel und spinnen ein Netz aus feiner Ironie und Unterhaltung, aus wortschöpferischer Erquickung und musikalischem Tiefsinn.

Wir alle haben Geheimnisse. Was wollen wir für uns bewahren, tief in der hintersten, dunkelsten Ecke unseres realen oder auch seelischen Kellers? Dieser zentralen Frage gehen die Urstimmen - wie immer mit viel Witz und Charme - in ihrem neuesten OEuvre nach. Herr und Frau Schweizer sind ja zurückhaltend und neutral. Sie mischen sich nicht gern ein und wenn, dann überlegt und sachlich. Sie sind stolz auf diese Werte und zeigen sich nach aussen gerne als Heidi: ehrlich, unschuldig, freundlich und bodenständig. Doch was verstecken sie in ihrem Keller? Einen Asylbewerber? Verschrobene Verschwörungstheorien? Vorräte für einen bevorstehenden 3. Weltkrieg? Blicken Sie mit uns unter die Oberfläche Schweizer Postkarten-Idyllen und entdecken Sie Heidis dunkle Geheimnisse.
Urstimmen, das sind die stimmlichen Organe von vier Künstlerinnen und Künstlern. Urstimmen, das sind vielseitige Kompositionen aus A-Cappella und Schauspiel. Sie experimentieren mit allen möglichen Stilen und Genres, sie verschmelzen Szenisches, Textliches und Musikalisches zu einem Guss.

www.urstimmen.ch

Eintritt Fr. 30.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 20.00 Uhr
Dauer ca. 120 Minuten | mit Pause

freitag

21.09.2018, 20.30

Anna Politkowskaja – Eine nicht umerziehbare Frau - Ein Stück über die ermordete russische Journalistin

Anna Politkowskaja – Eine nicht umerziehbare Frau

Ein Stück über die ermordete russische Journalistin

«Wenn ich nicht mehr schreibe, haben meine Feinde ihr Ziel erreicht.» Die wahre Geschichte einer Frau, die sich trotz Drohungen weder bestechen noch umerziehen liess. Mit Kornelia Lüdorff.

Die amerikanisch-russische Journalistin Anna Politkowskaja wurde als Reporterin speziell im Krisengebiet des zweiten Tschetschenienkriegs eingesetzt. Vor Ort berichtete sie über die Verbrechen, die die russische Armee am tschetschenischen Volk beging, über Korruption, Folter und paramilitärische Kriegsführung. Während sie für ihren Mut und ihren ausgeprägten Gerechtigkeitssinn weltweit Anerkennung erhielt, machte sie sich damit in Russland zur “Feindin des russischen Volkes“.
Nach mehreren Morddrohungen wurde sie am 7. Oktober 2006 im Treppenhaus ihrer Moskauer Wohnung ermordet - am Geburtstag des russischen Präsidenten Putin.

Der Autor des Theaterstücks Stefano Massini ist eine der wichtigsten Stimmen des neuen italienischen Theaters. Sein Stück ist ein Pädoyer für Meinungs- und Pressefreiheit, in der eine Frau kämpft – und Zweifel und Hoffnungen ihrer Arbeit hautnah miterlebt werden.

«Die Interpretation dieser Figur stellt eine Herausforderung dar, der sich Kornelia Lüdorff überzeugend gestellt hat: mit dem Mut zu Einfachheit und Zurückhaltung.» NZZ, Beatrice Eichmann-Leutenegger

Eintritt Fr. 30.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 20.00 Uhr
Dauer 65 Minuten | ohne Pause

samstag

22.09.2018, 20.30

Red Box mit Jonas Knecht - Now or never

Red Box mit Jonas Knecht

Now or never

So richtig zu Hause fühlt sich Patrick Stoll, wenn er Songs aus dem europäischen Norden anstimmt.
Mit Patrick Stoll Gesang, Komposition | Monika Hagmann Akustische Gitarre | Jonas Knecht Saxophon

New Red Box entstand vor zwei Jahren, als Monika Hagmann nach fast 10 Jahren die Gitarre von Martin Gisler übernommen hatte.
Da Patrick Stoll in Cork, Irland und London studierte und dort ein interessierter Konzertbesucher war, fühlt er sich so richtig zu Hause, wenn er Songs aus dem europäischen Norden anstimmt. Unter den zwölf Songs befindet sich auch «Missing You», ein selbst komponiertes Stück, zu dem sogar ein Musikvideo entstanden ist.
Für das Schaffhauser Konzert am 22. September auf der Haberhaus Bühne ergänzt der Saxophonist Jonas Knecht Red Box zum Trio, was den Sound wunderbar erweitert!

www.redboxmusic.ch

Eintritt Fr. 35.– | 25.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 19.30 Uhr

donnerstag

27.09.2018, 20.30

Vera Kaa - Längi Zit

Vera Kaa

Längi Zit

Ob mit Blues oder berührenden Mundartsongs – die vielseitige Schweizer Sängerin begeistert mit ihrer rauhen, unverwechselbaren Stimme und ihrer Band jedes Publikum.

„Ich komme an, immer wieder, und finde die Essenz meiner musikalischen Heimat. Diese Alpenklänge, die mich schon als Kind im Schoss meiner Familie fasziniert haben. Es ist auch eine Hommage an meinen Urgrossonkel Anton Langenegger (genannt „Egg Basch“) aus dem Muotathal. Er ist querstehend, hartgrindig seinen Weg gegangen. Meine Grossmutter ist in seinem Haushalt aufgewachsen und hat mir die Liebe zur Musik mit dem Kinderbrei eingelöffelt. Als kleines Kind bin ich oft mit ihr in dieser Stube im Muotathal gesessen, wo zusammen gegessen, gesungen und musiziert wurde. Mit grossen Augen habe ich immer wieder neu gestaunt.“

Musikalisch wird Vera Kaa begleitet von ihrem Urteam: Greg Galli, Pete Borel, Nicola Galli und wechselnden Gästen.

Wir dürfen also gespannt und freudig eine neue Dimension Vera Kaas musikalischen Schaffens erleben, im Zusammenspiel mit Musikern, die ihrer Stimme immer wieder neu auf einzigartige Weise begegnen.

www.verakaa.ch

Eintritt Fr. 35.– | 25.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 19.30 Uhr

donnerstag

01.11.2018, 20.30

Sarah Buechi - Contradiction of Happiness - Jazz | Contemporary Song

Sarah Buechi - Contradiction of Happiness

Jazz | Contemporary Song

Das Hinzufügen von drei Streicherinnen zur neuesten musikalischen Kreation von Sarah Buechi beweist, dass sie Ihre Abenteuerlust nicht verloren hat.

Schon der Erstling 'THALi' (Unit Records, 2010) beschrieben mit „woanders mit Sarah Buechi“ wurde dafür gelobt, dass die damaligen Einflüsse Indischer Musik, die Buechi vor Ort 18 Monate lang bei R.A. Ramamani und T.A.S. Mani studiert hatte, keine oberflächigen Abschweifungen, sondern „das Resultat intensiver Auseinandersetzung“ waren.

Mit der zweiten Platte 'Flying Letters' (Intakt Records, 2014), entstanden in New York, wurden rockigere Töne und abstraktes Gedankengut rhythmischer Natur inspiriert durch Studien bei Steve Coleman (USA) und Bernard Woma (Ghana) in Buechi's Weiterentwicklung des 'modernen Jazzsongs' eingespeist. Diese Musik wurde als „Musik der Zukunft“ gelobt und brachte das Quartett mit Mitmusikern Stefan Aeby am Piano, André Pousaz am Kontrabass und Lionel Friedli am Schlagzeug auf einen abermals neuen, abenteuerlichen Kurs.

Mit Ihrem Drittling 'Shadow Garden' (Intakt Records, 2015) gelang Ihr schliesslich eine Synthese mit „Musik für Kopf und Geist“ mit mehr Gewichtung der poetischen Lyrics und Gesamtdramaturgie der einzelnen Songs.

Das „Quartett, das Hoffnung macht“, welches in den letzten zehn Jahren zusammengewachsen ist, führt auch im neusten Album zu einer Verschmelzung von Komposition, Improvisation und Interaktion.

Simple Themen finden in Ihren Texten kaum Platz und erklingen in Songs wie 'Fahamore (Paradise)' in einer Art musikalischen Prosa.

Die Streicherinnen - Estelle Beiner an der Violine, Isabelle Gottraux an der Viola und Sara Oswald am Cello - sind in die Geschichten eingebunden und fungieren nicht nur im Hintergrund mit emotionalen Farben, sondern auch im improvisatorischen und interaktiven Kontext und Gesamtklang.

Mit den Streichern vollzieht sich eine emotionale Vertiefung der einfach klingenden und nie oberflächlich wirkenden, aber oft komplexen und abenteuerlichen Musik von Sarah Buechi.

Sarah Buechi, Voice | Stefan Aeby, Piano | André Pousaz, Double Bass | Lionel Friedli, Drums | Estelle Beiner, Violine | Isabelle Gottraux, Viola | Sara Oswald, Cello

www.sarahbuechi.com

Eintritt Fr. 30.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 19.30 Uhr

freitag: premiere

09.11.2018, 20.30 uhr

sonntag

11.11.2018, 17.00 uhr

Judith Bach: Claire alleene - Aus lauter Lebenslust - Eine verspielte Suche nach dem Sinn und Unsinn dieses Lebens

Judith Bach: Claire alleene - Aus lauter Lebenslust

Eine verspielte Suche nach dem Sinn und Unsinn dieses Lebens

Nach einer intensiven Probezeit feiert Judith Bach (Duo Luna-Tic) Premiere mit ihrem philosophischen Solo-Chansonkabarett über Freiheit, Zahnspangen und die ewige Suche nach Glück. Überraschend, zart und frech.

Sturmfrei für Claire! Zum ersten Mal allein auf der Bühne, hat die 'Kleene mit de kurzen Beene' erstaunlich viel Platz. Sie singt und schnabuliert frei nach Berliner Schnauze, purzelt von Augenblick zu Augenblick, verliert den Faden, aber nie sich selbst. Sie fliegt ohne Flügel, dafür mit Mozart am Klavier. Landet flugs im Himmel bei ihrer kleinen weisen Großmutter, einem quirligen Frauenzimmer aus einer völlig anderen Zeit, die vor den Augen des Zuschauers so lebendig wird, dass man meint, sie sei für den Abend kurz auferstanden. Das Programm der Musterenkelin strotzt von selbstgeschriebenen Liedern, katastrophalen Tanzeinlagen und guten Fragen nach dem Sinn und Unsinn dieses Lebens.

Idee & Spiel: Judith Bach | Regie: Cornelia Montani

www.judithbach.net

Eintritt Fr. 30.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb 30 Minuten vor Beginn
Dauer 75 Minuten | ohne Pause

freitag

16.11.2018, 20.30

Florian Egli's Weird Beard - Orientation

Florian Egli's Weird Beard

Orientation

Mit seiner charaktervollen, ureigenen Mischung aus Lyrik, Aussagekraft und Ästhetik setzt der Sound von Weird Beard Zeichen, die in die Zukunft weisen.

Die vier exzellenten young lions gehen ihren Weg abseits des Gewohnten dezidiert und äusserst stilvoll; sie sind für eine echte Überraschung gut. Bluesig- melancholisch, launig, offen, intensiv und voll klingen ihre Ausflüge in eine Musikdimension, die sich kaum kategorisieren lässt und in der das Saxophon auf einem dichten, von Bass und Gitarre gelegten Gewebe packende Geschichten erzählt, während das Schlagzeug immer wieder starke Marken setzt. Stupende Tempi- und Stimmungswechsel lassen die Spannung nicht abreissen, geschickt gesetzte Effekte sorgen für zusätzliche Ecken und Kanten. Alles in allem überzeugt das Quartett immer wieder von neuem durch seine nicht abreissende Fantasie, seine mitreissende innovative Kraft und seine unbegrenzt wirkende Fähigkeit, seiner Musik urplötzlich eine neue Wendung zu verleihen und scheinbar völlig mühelos auch abrupte Übergänge rund und sanft wirken zu lassen. Experimentierfreude und Abenteuerlust münden hier in ein unglaublich wohlklingendes Resultat, dem auch international schon der verdiente Erfolg beschieden war.

«Das neue Album heisst Orientation und ist von sagenhafter Grossartigkeit.» Andre Hebeisen, Der Bund, Februar 2018

Florian Egli (s) Dave Gisler (g) Martina Berther (eb) Rico Baumann (dr)

www.weirdbeard.ch

Eintritt Fr. 25.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 19.30 Uhr

sonntag

18.11.2018, 14.00

Gustavs Schwestern: Der Tag, an dem Louis gefressen wurde - frei nach dem Bilderbuch von John Fardell | ab 5 Jahren

Gustavs Schwestern: Der Tag, an dem Louis gefressen wurde

frei nach dem Bilderbuch von John Fardell | ab 5 Jahren

Nur widerwillig verbringen Lilli und ihr kleiner Bruder Louis das Wochenende bei ihren Tanten. Die beiden Frauen sind seltsam und das Haus, in dem sie wohnen, ist unheimlich...

Was Lilli und Louis nicht wissen: die Tanten leiten eine geheime Schule für Monster. Genau mit der Ankunft von Lilli und Louis bekommen die Tanten eine neue Monsterlieferung. So kommt es, wie es kommen muss: Louis wird von einem Schlucker verschlungen. Schluck! Lilli muss sofort etwas unternehmen. Zum Glück ist sie äusserst einfallsreich und mutig: Sie heftet sich an die Fersen des Monsters - und muss mit ansehen, wie dieses von einem Schnapper gefressen wird - Schnapp! Der Schnapper landet kurz darauf im Schlund eines Chätschers - Chätsch! - und dieser wiederum wird Opfer eines Grapschers - Grapsch!

Unbeirrt folgt Lilli den Monstern durch Wasser, Wald und Gebirge. Eine turbulente Verfolgungsjagd beginnt, bei der am Ende die Kleinsten die Grössten sind.

Spiel: Sibylle Grüter und Jacqueline Surer | in Schweizerdeutsch

www.gustavsschwestern.ch

Eintritt Fr. 15.– für alle
Türöffnung 15 Minuten vor Beginn
Dauer ca. 50 Minuten | ohne Pause

donnerstag

22.11.2018, 20.30

Lukas Brügger Jazz Orchestra - home and beyond

Lukas Brügger Jazz Orchestra

home and beyond

Ist Heimat der Ort, wo man sich zu Hause fühlt? Wo man aufgewachsen ist? Bedeutet sie ein Gefühl von Geborgenheit? Die achtzehn Musiker erzählen gemeinsam von Erlebnissen und Orten, fernab und nahe der Heimat.

Sie verschmelzen zu einem beweglichen Klangkörper, umwerfend und sanft, geschmeidig und manchmal rau, vielseitig und überraschend. Die Kompositionen des Saxophonisten Lukas Brügger sind geprägt von eingängigen Melodien, verflochten in orchestrale Kontexte, energetischen Rhythmen und melancholischen Klängen, welche die hervorragenden Solisten der Band gekonnt in Szene setzen und der Musik so ihre ganz persönliche Note verleihen.

Lukas Brügger – reeds, comp | Thierry Kuster – reeds |
Niculin Janett – reeds | Rafael Baier – reeds | Nils Fischer – reeds

Dave Blaser – tp | Nolan Quinn – tp | Raphael Kalt– tp |
Fortunat Häfliger – tp

Maurus Twerenbold– tb | Lukas Wyss – tb | Maro Widmer – tb |
Harry Telser – btb

Raphael Jost – p | Noam Szyfer – g | Raphael Walser – b | Gregor Lisser - dr | Cond. Martin Streule

www.lukasbruegger.ch

Eintritt Fr. 25.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 19.30 Uhr

freitag

30.11.2018, 20.30

Marco Michel: Ein Kuss - Antonio Ligabue - von Mario Perrotta

Marco Michel: Ein Kuss - Antonio Ligabue

von Mario Perrotta

Im Stück taucht der junge Schweizer Schauspieler Michel immer wieder ein in Ligabues Vergangenheit und zeichnet dabei grossformatige Porträts, mit denen er in einen dramatischen Dialog tritt und so eindrücklich Ligabues Leben auf die Bühne bringt.

Der schweizerisch-italienische Maler Antonio Ligabue war bei Pflegeeltern aufgewachsen, mit 19 nach Italien zwangsausgeschafft und dort als Dorftrottel verspottet. Erst ganz spät als Künstler gefeiert, war Ligabue stets getrieben von einer unglaublichen Schaffenskraft.

EIN KUSS ist das neuste Stück des mehrfach preisgekrönten, italienischen Theatermachers Mario Perrotta. In der Inszenierung werden die Zeichnungen zu Spielpartnern und das Publikum zum Zeugen eines verkannten Menschen. Letztlich stellt sich die Frage nach der wirklichen oder vermeintlichen Verrücktheit von Aussenseitern – beziehungsweise von einer Gesellschaft, die Menschen an den Rand drängt.

«Ein Kunst–Stück von atemberaubender Eindringlichkeit. Die Verbindung von darstellender und bildender Kunst im direkten Dialog, eröffnet ein ganzes Spektrum von neuen und unerwarteten Interpretationsmöglichkeiten. Aufgeführt vom hervorragenden Schauspieler Marco Michel. Eine Entdeckung!» (Bernie Schürch, Mitbegründer von Mummenschanz) April 2017

www.marcomichel.com

Eintritt Fr. 30.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 20.00 Uhr
Dauer: ca. 75 Minuten | ohne Pause

freitag

07.12.2018, 20.30

Graziella Rossi + Eriko Kagawa: Sie&Er - Ein Nachtstück mit Texten von George Sand und Musik von Frédéric Chopin

Graziella Rossi + Eriko Kagawa: Sie&Er

Ein Nachtstück mit Texten von George Sand und Musik von Frédéric Chopin

«Sie&Er» ist eine Reise in die Gedankenwelt George Sands im Dialog mit der Klaviermusik Chopins. Ein Spiel mit Worten, Tönen und Puppen, eine Hommage an eine bedeutende Dichterin und Gesellschaftskritikerin.

Das Stück spielt 1864, drei Tage vor Sand’s sechzigstem Geburtstag. Ihr zu Ehren wird ihr Sohn Maurice, Schriftsteller, Puppenspieler und Biologe im Puppentheater auf Schloss Nohant, dem Wohnsitz der Familie Sand, «Gabriel» zur Aufführung bringen. George Sand verbringt nächtliche Stunden mit ihrem üblichen Beitrag zum Puppenspiel ihres Sohnes: die Kostüme der Puppen für die Première zurecht zu machen. Dabei denkt sie über ihr Alter, ihr Leben, ihre Liebschaften, über das Schreiben, das Theater und die Stellung der Frau nach.

«…Graziella Rossi spielt die George Sand sehr authentisch und mit grossartiger Bühnenpräsenz. Sie wechselt mühelos zwischen eigenen Gedanken, Puppenrollenspiel, verschiedenen Tonlagen und bissigen Kommentaren, die sie ihrem klavierspielenden Alter Ego «Piffoël» mitteilt .… Eriko Kagawa spielt die stimmungsmässig gut passenden Auszüge aus den Préludes von Chopin mit inniger Hingabe…» Zürichseezeitung 3.3.2017

www.graziellarossi.ch

Eintritt Fr. 30.– | 20.– mit Legi
Türöffnung | Barbetrieb ab 20.00 Uhr
Dauer: ca. 60 Minuten | ohne Pause